Schloss Ascheberg – Tag 3

Schloss Ascheberg – Tag 3

Was bisher geschah:

Auch heute wieder: Aufstehen um 08:30. Wir huschen noch schnell unter die Dusche, bevor wir beim Essen auftauchen. Nur ein paar verrückte Leute unter uns nutzten ihre Energie und den wunderschönen See vor unserer Tür, um mit einer Abkühlung in den Tag zu starten.

Die Energiebündel sowie die noch sehr Verschlafenen treffen nun beim Frühstück aufeinander und spätestens da sind nun alle hellwach. Denn wir haben 2 Geburtstagskinder – Großartig! Kimia und Dora wurden von allen sehr herzlich begrüßt und mit mehreren Ständchen überrascht. Nachdem alle ihren Kaffee ausgetrunken und ihr Nutellabrot aufgegessen hatten, gab es um 09:30 eine Kleingruppenzeit, um sich über die gestrige Andacht auszutauschen und gemeinschaftlich einen Corona Test zu machen – alle negativ! Juhuuuuu!

Danach ging es sportlich weiter, und zwar mit einem Zumba Part. Die Wenigsten konnten die sportlichen Tanzmoves, aber die großartige Musik sowie die Tatsache, dass wir uns gemeinschaftlich zum Affen machen, führte zu einem sehr, sehr coolen Start in den darauf folgenden “healthy and active” -Part. Nun erfuhren wir auch ENDLICH was sich hinter diesem mysteriösen Programmpunkt verbirgt: Jede Menge verschiedene Sportarten. Von Volleyball bis Wikingerschach am Land und entspannter Kanu– und Sub– Tour bis Kanu Extrem für die Wasserratten.

Völlig erschöpft, aber tatsächlich ziemlich gut drauf und fröhlich, strömte die große Menge um 12:30 in den Speisesaal, um sich mit Kartoffelbrei und Frikadellen zu stärken. Währenddessen wurden auch gleich die nächsten Ansagen gemacht. Mit ganz viel Applaus wurden die Workshops für den Nachmittag angekündigt. Auch hier ist wieder alles dabei: Lagerfeuer und Stockbrot machen für die Pfadfinder, Bulletjournal selber gestalten und Makramee für die Kreativen, Songwritting für die Musikalischen und Hebräisch lernen für die Sprachbegabten.

Die Vorfreude auf den Nachmittag war geweckt, aber bis zu den Workshops musste man sich noch ein wenig gedulden. Ab 13:30 Uhr begann erstmal unsere stille Zeit. Klingt erstmal ein bisschen langweilig, aber diese Stunde wird tatsächlich ziemlich gut genutzt. Überall sieht man Leute lesen, Musik hören, schlafen oder anders entspannen. Nach dieser Zeit zum Runterkommen kann es auch um 15 Uhr wieder richtig losgehen. Eigene Songs werden gedichtet, Hebräisch wird gelernt, Schlüsselanhänger und andere Schmuckstücke werden hergestellt, extrem künstlerische Kalender angelegt und überall duftet es nach Feuer.

Um 18 Uhr gab es Abendbrot. Nudelauflauf, Brote mit vielfältigen Aufstrichen und Salat mit ganz viel Mais! Einfach nur köstlich! Nach dem Abendessen gab es wieder Zeit, um sich mal zu duschen oder auch einfach das ein oder andere schöne Gespräch zu führen. Wer aber noch ein wenig Hunger verspürte oder einfach Appetit auf Süßigkeiten hatte, konnte nun unseren Kiosk besuchen und die Regale leer kaufen.

Kurze Zeit später, so gegen 19 Uhr müsste das gewesen sein, begann wieder unsere Sunset Session. Diesmal zum Thema “upside down”. Uns wurde weiter über Gottes Reich erzählt, wobei folgende Aspekte besonders zum Nachdenken anregten: 1. Reichtum und Wohlstand, 2. Bedeutsamkeit und Macht, 3. Herkunft und Status & 4. Umgang mit Gesetzen. Zu den jeweiligen Aspekten gab es vorne Luftballons, die für uns gedacht waren. Im Luftballon befanden sich nämlich Bibelverse. Damit die entsprechenden Verse vorgelesen werden konnten, mussten die Ballons erstmal zerplatzen. Das war unsere Aufgabe. Sehr aufregend! Am liebsten möchte man die Bibelverse auf das eigene Leben anwenden und sie direkt in die Tat umsetzen🙈. Die Session wurde noch mit einer großartigen Lobpreiszeit abgerundet. Einfach nur traumhaft!

Damit war der Abend aber noch nicht beendet, denn ab 20 Uhr gab es noch eine Aktion. Capture the flag stand noch an! Das ist ein Geländespiel, bei dem viel gerannt, geschrien und gelacht wird. Grundsätzlich funktioniert es so: Es gibt 2 Mannschaften. Diese versuchen im gegnerischen Feld die gegnerische Flagge zu holen und dann ohne gefangen zu werden, sie wieder ins eigene Feld zu bringen. Damit war der Ehrgeiz der Allermeisten geweckt. Nach vielen mehr oder weniger genialen Strategien, die so ausprobiert wurden, hatten sich die Teams richtig eingroovt und jeder gab sein Bestes. Doch am Ende kann nur einer gewinnen und diesmal war es Team weiß (mein Team😌). Nun war das Programm zu Ende und wer wollte, konnte ins Bettchen hüpfen oder aber noch quatschen, Tischtennis und Werwolf spielen…. Was man eben so tut, wenn man seit Monaten endlich wieder viele Menschen um sich hat. ☺️

Kaktus des Tages : Hmm, so richtig fällt mir nichts ein. Außer, dass ich beim Stand Up Paddling ungefähr 1000 Mal ins Wasser gefallen bin…aber hey, Übung macht den Meister.

Rose des Tages: Die vielen Gespräche & dass das ganze Haus den ganzen Tag voller Leben und Musik war.

Written by Karlotta

Fortsetzung folgt…

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