Kroatien – Tag 10

Kroatien – Tag 10

Rose des Tages: Der Blutmond über dem Meer um drei Uhr nachts.

Kaktus des Tages: Aufräumen. 🙁

Der letzte Tag hat immer einen ganz besonderen Flair. Plötzlich realisiert man, wie schnell die letzten Tage an einem vorbeigezogen sind und wie viel man eigentlich erlebt hat. Und natürlich wollte niemand, dass sich trotz des bevorstehenden Aufbruchs schlechte Stimmung breitmacht. Deshalb wurde auch das nahe Ende die erste Hälfte des Tages totgeschwiegen. All diejenigen, die noch nie Kajak fahren waren (oder es nochmal tun wollten), hatten heute dazu die letzte Möglichkeit. Es wurde sogar noch ein kleines Volleyballturnier in die Wege geleitet. Für all diejenigen, die nicht mit durchnässten Badesachen und Handtüchern im Koffer die Heimreise antreten wollten, war heute der letzte Tag, um im azurblauen Mittelmeer zu baden. Natürlich wurde auch wieder ein Schnorchel verloren. Der Rest nutzte den letzten vollen Tag, um sich zu entspannen und der Sonne die letzte Bräune abzugewinnen.

Nach dem Mittagessen wurden wir dann zu unseren Zelten gescheucht, um zu packen und den Teppichboden so zu hinterlassen, dass man davon essen könnte. Es war drückend heiß und mühselige Kleinarbeit, jedoch packte jeder mit an und wir wurden in absehbarer Zeit fertig. Abends gab es dann die letzte Session mit Noah und Brian zum Thema „Vollzeitjob Christ“, wo uns noch einmal vor Augen geführt wurde, wie wichtig es ist, sich von seiner Angst zu lösen und für seine Mitmenschen zu beten, vor allem im Bereich Heilung. Nachts befolgten dann einige Jonas Rat früh ins Bett zu gehen, andere wiederum entschieden sich dazu, die letzte Nacht auf harten Holzbrettern und unter freiem Sternenhimmel zu verbringen, wo man dann zwischen drei und vier Uhr morgens einen wunderschönen Blutmond über dem Meer bewundern konnte. All das sind Momente, von denen wir träumen werden, wenn wir morgen zurück gen Heimat fahren.

Das ist mir heute während des Themas wichtig geworden/ Das habe ich besser begriffen: Man sollte dankbar sein für all die Dinge, die man erlebt und weniger Zeit darauf verschwenden sich über Sachen zu beschweren, die einem nicht so gefallen.

Text: Marita
Bilder: Melisa

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